Ein Mann ist überfallen worden, nach dem Gaststättenbesuch in Trier-Süd. Sonst kannte man derlei Meldungen in erster Linie aus der City. Natürlich hat mal wieder keiner die Hilferufe gehört, geschweige denn, dem Opfer geholfen. Was mich wundert, ist, dass es wie so oft in diesen Fällen um ein paar läppische Euro handelt, die der Täter erbeutet. Wie arm müssen die Menschen denn sein, dass sie für einen zweistelligen Betrag schon eine Körperverletzung und einen Raub begehen? Wie wenig Unrechtsbewusstsein ist in den Köpfen, wenn man einfach mal so einen anderen Menschen überfällt und ihn verprügelt? Die Welt ist schlecht…
Trier, 67-Jähriger nach Gaststättenbesuch beraubt
In der Nacht zum Montag, 30. April, wurde ein 67-jähriger Trierer auf dem Nachhauseweg in der Maternusstrasse in Trier-Süd von einem Unbekannten von hinten zu Boden gerissen und seiner Geldbörse beraubt.
Gegen 1 Uhr machte sich der 67-Jährige nach einem Gaststättenbesuch in der Saarstraße auf den Heimweg.
Als er im Bereich der Kegelhalle in der Maternusstrasse angelangt war, wurde er von hinten so heftig umgerissen, dass er zu Boden fiel und sich dabei Schürfwunden am Kopf zuzog. Der Unbekannte zog ihm dann das Portemonnaie mit einem zweistelligen Geldbetrag und persönlichen Papieren aus der Gesäßtasche und lief davon.
Als der 67-Jährige während der Tatausführung verzweifelt – aber leider vergebens – um Hilfe rief, habe der Täter in Trierer Dialekt gesagt, es solle damit aufhören, sonst bekäme er Schläge.
Von dem Angreifer liegt lediglich eine vage Personenbeschreibung vor:
Es handelt sich um einen erwachsenen Mann, ca. 175 cm groß und schlank.
Er trug eine rote Jacke bzw. ein rotes Hemd und sprach Trierer Mundart.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Straftat geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalinspektion Trier, Telefon 0651 / 2019-250 oder 9779-2290 in Verbindung zu setzen.


